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Studie zum Stand der Digitalisierung

Studie zum Stand der Digitalisierung

KOMMUNAL 4.0 untersucht wasserwirtschaftliche Infrastruktur

Anlässlich einer zunehmend positiven Resonanz auf das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt KOMMUNAL 4.0 trafen sich am Vertreter aus Politik und Unternehmen zum Austausch über die Digitalisierungsinitiative. Hierzu besuchte der parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese und Bürgermeister Christoph Weber das in Meschede ansässige Unternehmen HST Systemtechnik GmbH & Co. KG.
Am Unternehmensstandort in Heinrichsthal befassen sich 123 Mitarbeiter mit der Digitalisierung im Bereich der kommunalen Infrastrukturen und entwickeln Lösungen für die Bauwerke und Betriebe der Wasserwirtschaft. Zum Portfolio des Unternehmens gehört Technologie in Form von Maschinen & Anlagen sowie IT & Automation für die wesentlichen Prozesse und die Überwachung von z.B. Wasserwerken, Kläranlagen, Regenbecken, Pumpwerken und Einrichtungen des Hochwasserschutzes. Bereits wenige Jahre nach Unternehmensgründung im Jahr 1986 setzten die HST-Gesellschafter bei der Unternehmensentwicklung ergänzend zur Maschinentechnik vorausschauend auf IT & Automation.

Bild v.l.: Christoph Weber (Bürgermeister der Stadt Meschede), Dirk Wiese (Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWi), Michael Schlichenmaier (Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd), Richard Ernst (Geschäftsführer der HST Systemtechnik GmbH & Co. KG), Günter Müller-Czygan (Projektleiter KOMMUNAL 4.0 bei der HST Systemtechnik GmbH & Co. KG)

Seit die Bundesregierung im Jahr 2013 mit der Kampagne Industrie 4.0 die Digitalisierung der Industrie ausgerufen hat, wird nun auch in der Politik dieses Thema für Kommunen und Städte immer häufiger diskutiert. Mit dem Begriff KOMMUNAL 4.0 will die HST gemeinsam mit Kommunen, Wissenschaftsinstituten und Unternehmen darauf aufmerksam machen, dass viele Wert- und Wortschöpfungen der Digitalisierung nicht nur der Industrie zuzuordnen sind, sondern gleichermaßen für kommunale Infrastrukturen wie in der Wasserwirtschaft gelten. Innovationen und Erfindergeist finden sich im kommunalen Markt genauso wieder wie im industriellen Umfeld. Hierzu merkte Herr Wiese treffend an: „Funktionierende Infrastrukturen sind eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Leben und eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Städten und Kommunen. Digitale Lösungen bieten der Wasserwirtschaft heute neue Möglichkeiten, um hinsichtlich geänderter Anforderungen und Umwelteinflüsse effizient und flexibel reagieren und erforderliche Kostenersparnisse erzielen zu können.“

Im Zuge eines F&E-Förderantrages der HST wurde der Begriff KOMMUNAL 4.0 für eine innovative Entwicklungsidee im Rahmen des Förderwettbewerbs Smart Service Welt I des BMWi und zur Gründung eines gleichnamigen Vereins zur Förderung der Digitalisierung in kommunalen Infrastrukturen genutzt. Das Mescheder Unternehmen ging aus dem BMWi-Wettbewerb als einer der 16 Gewinner hervor und hat nun die Aufgabe, eine Daten- und Serviceplattform aufzubauen, auf der in Zukunft alle KOMMUNAL 4.0 Dienste bzw. Services betrieben werden. Mit Hilfe des Förderprojektes können die beteiligten Unternehmen und Universitäten zusammen mit Partnerkommunen neue Techniken und Geschäftsmodelle rund um die digitalisierte Infrastruktur erforschen und erproben. Das Bundeswirtschaftsministerium, die Hochschulen sowie die beteiligten Unternehmen und kommunalen Betriebe investieren dabei mehr als 4 Millionen Euro.
In Zukunft werden HST und Verein mit der KOMMUNAL 4.0-Initiative Forschung und Entwicklung, Know-how, Aus- und Weiterbildung sowie Pilot-und Demonstrationsprojekte im Umfeld der Digitalisierung entwickeln, anbieten und realisieren. Dabei stellt insbesondere der Verein sicher, dass die Ergebnisse und der Wissenszuwachs aus dem Förderprojekt auch nach Projektende dauerhaft verfügbar bleiben und weiter ausgebaut werden.

Weitere Informationen zu dem Unternehmen und den aktuellen Stand des Projektes KOMMUNAL 4.0 entnehmen Sie der jeweiligen Homepage.

Veröffentlicht von

Anne Schaar

Redakteurin des Magazins wlb

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